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Offener Brief an Staatsanwaltschaft

   

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Bericht vom 19.12.2018 von Gerold Wenzens



B/G/L mahnt Fortschritte im Veruntreuungsfall an


An die
Staatsanwaltschaft Düsseldorf
zu Händen Frau Hilal Tanrisever
Fritz-Roeber-Str. 2

40213 Düsseldorf


Offener Brief:
Veruntreuungsfall in der Langenfelder Stadtverwaltung: 1,9 Mio. € in 19 Jahren


Sehr geehrte Frau Tanrisever,

der Lokalpresse war zu entnehmen, dass Sie in dem Veruntreuungsfall im Langenfelder Rathaus ermitteln, bei dem sich ein Mitarbeiter des städtischen Gebäudemanagements bei der Vergabe von Instandhaltungsarbeiten mit fingierten Rechnungen bereichert haben soll: Der finanzielle Schaden für den städtischen Haushalt soll bei ca. 1,9 Millionen Euro liegen und über einen Zeitraum von fast 20 Jahre unbemerkt entstanden sein.

An die Öffentlichkeit kam der Betrugsskandal Ende Februar 2018. Seitdem liegt laut Medienberichten eine Anzeige der Stadt und eine Selbstanzeige des Mitarbeiters bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vor.

Bis heute, mehr als 10 Monate sind mittlerweile vergangen, wurden nach unserem Kenntnisstand der Öffentlichkeit keine weiteren Informationen über die Ermittlungen präsentiert. Dies ist aufgrund des hohen finanziellen Schadens für den Bürger und der langen Dauer der betrügerischen Tätigkeit aus unserer Sicht nicht angemessen.

Es entsteht der Eindruck in der Öffentlichkeit und auch in unserer Rats-Fraktion, dass die Staatsanwaltschaft an der Aufklärung des Skandals im schlimmsten Fall gar nicht arbeitet.

Als Bürger der Stadt Langenfeld und als Mitglieder des Rates möchten wir die Staatsanwaltschaft Düsseldorf auffordern, aktiver zu werden. Die Forderung nach lückenloser Aufklärung darf kein leichtfertiges Lippenbekenntnis sein.
Denn das wäre ein weiterer, zusätzlicher Skandal. 

Über Ihre Stellungnahme würden wir uns sehr freuen!
Begrüßen würden wir auch Informationen zum aktuellen Ermittlungsstand an den Rechnungsprüfungsausschuss des Rates der Stadt Langenfeld.

Mit freundlichen Grüßen,

gez.Gerold Wenzens für die B/G/L-Fraktion

 




 

  
   

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Bericht vom 19.12.2018 von Gerold Wenzens

  

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