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"Lügen haben kurze Beine"... 
   

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Bericht vom 13.01.2019 von Harald Degner



 

... oder "wie groß ist eigentlich unser Bürgermeister?"

wie schwadronierte das tapfere Schneiderlein heute in seiner Neujahrsrede zum Thema "Haus Graven" wider besseren Wissens:

"Lassen Sie mich auch kurz auf die Zukunft der Wasserburg Haus Graven eingehen, der sich in den vergangenen Wochen ausgerechnet die Fraktion öffentlich angenommen hat, die sich vor 2010 noch entschieden gegen eine Öffnung diese Kleinods für die Öffentlichkeit ausgesprochen hatte".

Richtig ist:

Die BGL hat damals nur das „Geschäftsmodell“ von Förderverein und Verwaltung etwas kritischer hinterfragt, als es die CDU getan hat, wie aus einem offenen Brief der B/G/L an den Vorstand des Fördervereins und die Presse vom 13.07.2010 deutlich ersichtlich ist.

Die Position der B/G/L zur Wasserburg
Nutzungs-Konzept der Sensitive Colours Theaterproduktions GmbH


Sehr geehrter Herr Marienhagen,

nach der letzten Sitzung des Kulturausschusses erlaube ich mir, Ihnen und dem Vorstand des Fördervereins die Position der B/G/L zur geplanten Nutzung der Wasserburg Haus Graven noch einmal zu erläutern und Ihnen im Anhang ein interessantes Nutzungs-Konzept für die Wasserburg von der Theaterproduktions GmbH Sensitive Colours aus Oberhausen unverbindlich zukommen zu lassen

Die Idee, Haus Graven für die Langenfelder zu öffnen, hat die B/G/L von Anfang an begeistert.

Bereits im März 2009 habe ich in der Haushaltrede klar Position für die B/G/L bezogen:

„Wir stimmen dem Bürgermeister zu: es wäre schön, das historische Kleinod Haus Graven der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wenn dies in einem schlüssigen Konzept gelingt, und gleichzeitig Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen, ist auch die B/G/L zu begeistern.“

Die B/G/L hat dann ein halbes Jahr später als einzige Fraktion beantragt, dass entsprechende Mittel für das Projekt Haus Graven in den Haushalt eingestellt werden: „Wer es ernst mit der Öffnung des Kleinodes für die Öffentlichkeit meint, muss auch die dafür notwendigen Mittel bereitstellen“, heißt es unmissverständlich in dem B/G/L-Antrag, der leider Ende 2009 von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde.

Aber wir haben auch immer betont, dass „eine Investition in das Objekt aus Sicht der B/G/L nur dann gerechtfertigt ist, wenn ein schlüssiges und belastbares Nutzung- sowie  Finanzierungskonzept vorliegt.“ Dieses hätte der von uns gleichzeitig beantragte Sperrvermerk garantiert.

In der B/G/L-Haushaltsrede aus März 2010 habe ich erneut bei der Ratsmehrheit für das Projekt Haus Graven geworben: „Wer schon einmal eine Hochzeitsfeier auf der Marienburg in Monheim oder im Schloss Eicherhof in Leichlingen erlebt hat, der weiß, was in Langefeld fehlt. Eine Örtlichkeit für Festivitäten mit Ambiente. Die Wasserburg Haus Graven bietet diese Möglichkeit. Mit ihr haben wir die einmalige Chance, eine große Lücke im Raum- und Kulturangebot unserer Stadt zu schließen.“  

Gerne hätten wir nun endlich einem Beschluss für die Nutzung der Wasserburg zugestimmt. Die Vorlage im vergangen Kulturausschuss hat unserem Anspruch an ein schlüssiges und belastbares Nutzung- sowie  Finanzierungskonzept leider nicht entsprochen. Deshalb haben wir uns im Sinne unserer Gesamtverantwortung für die Verwendung der Steuergelder enthalten müssen.
 
Sehr geehrter Herr Marienhagen, ich möchte Sie und die Mitglieder im Förderverein freundlichst bitten, die großen Sympathien der B/G/L für das Projekt vor dem Hintergrund unseres Abstimmungsverhaltens nicht zu übersehen. Auch glauben wir, dass die Wasserburg beim Vorstand des Fördervereins in guten Händen ist. Lediglich das Fehlen der von uns seit Mai 2009 angefragten Informationen und die lückenhaften Vorlage für die Kulturausschuss-Sitzung hat uns zu der Stimmenthaltung gezwungen.  

Um dieses, aus unserer Sicht noch etwas lückenhafte Nutzungskonzept „mit Fleisch“ zu füllen und zu konkretisieren, finden Sie als Anregung und Angebot den „ersten Wurf“ eines professionellen Nutzungs-Konzept für die Wasserburg, das unser Vereins-Vorsitzender und Gründungsmitglied des Fördervereins, Harald Degner, zusammen mit  der Theaterproduktions GmbH Sensitive Colours für die Wasserburg Haus Graven entwickelt hat.

Sensitive Colours hat vor 15 Jahren im Kreis Mettmann nicht nur die jährlich stattfindenden „Hildener Jazztage“ entwickelt und überregional bekannt gemacht. Seit 2008 zeichnet sie verantwortlich für das Programm von „Voices, das Festival der Stimmen“ in Ratingen und seit 2009 auch als Intendanz der neanderland Biennale. Alle drei Formate sind eine Public Private Partnership in Zusammenarbeit mit den Städten Hilden, Ratingen und dem Kreis Mettmann.

Im Kern sieht das Konzept drei Säulen vor, die im anhängenden Dokument auch detaillierter beschrieben werden.
a.    Burgzeit
       Das Haus Graven wird zur Open Air Bühne.
b.    Burgkunst
       Ausstellungen für regionale Künstler und nationale wie internationale Galeristen.
c.    Burgevent
       Vermietung für Tagungen, Hochzeiten und Märkte

Für weitere Fragen zum Nutzungskonzept (und zur Position der B/G/L) stehen Ihnen Herr Harald Degner bzw. der Geschäftsführer der Sensitive Colours Theaterproduktions GmbH, Herr Uwe Muth, gern telefonisch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf spannende und erfolgreiche Tage in der Wasserburg Haus Graven und wünschen dem Förderverein einen guten Start!

Mit freundlichen Grüßen
Gerold Wenzens für die B/G/L Fraktion

 

  
   

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Bericht vom 13.01.2019 von Harald Degner

  

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