! Um diese Seite nutzen zu können, muss in den Browser-Einstellungen Javascript aktiviert sein. Auch diese Seite verwendet Cookies, um die Seite zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. - Mehr erfahren.

 

 

PM: CDU mit dem Holzhammer gegen Einzelhändler auf der Solinger Straße

   

Zum kopieren des Links, den Inhalt des Feld auswählen:

Bericht vom 14.05.2019 von Gerold Wenzens



CDU keilt aus

Anfang Mai fühlten sich zwei Dutzend Langenfelder Geschäftsinhaber schlecht von der Stadtverwaltung über die anstehende Baumaßnahme auf der Solinger Straße informiert und machten ihrem Ärger lautstark Luft.

Als Reaktion darauf griff sich die CDU Langenfeld einen der Einzelhändler heraus, dichtete ihm frei erfunden die Rolle des Rädelsführers an und verbreitete böse Unterstellungen.

Warum?

Weil Sven Lucht nicht nur Einzelhändler ist, sondern sich in seiner Freizeit auch in der Langenfelder Wählervereinigung B/G/L engagiert. Anstatt sich mit der Kritik der Geschäftsinhaber sachlich auseinanderzusetzen, wurden von der CDU aus parteipolitischem Kalkül rhetorische Schläge unter der Gürtellinie verteilt. Das ist schlechter Stil und trägt in keiner Weise zur Lösung des Problems beim Umbau der Solinger Straße bei.

Bemerkenswert ist zudem, dass die Stadtverwaltung die Schmutzkampagne der CDU Langenfeld unterstützte und das Getöse der Mehrheitspartei auf der städtischen Internetseite auch noch bereitwillig flankierte. Dies ist ein weiteres Beispiel für den unschönen Filz und Klüngel im Langenfelder Rathaus. Der CDU mag das vielleicht helfen, den Bürgern sicherlich nicht.

Die B/G/L vertritt den Standpunkt: Wenn sich Geschäftsleute nicht ausreichend informiert fühlen, ist dies zuallererst eine Kritik, die ernst genommen werden muss. Statt einer Schmutzkampagne braucht es einen offenen Dialog mit den Betroffenen!

Schließlich ist der geäußerte Wunsch der Geschäftstreibenden nach mehr Behindertenparkplätzen durchaus nachvollziehbar. Und vollkommen berechtigt ist auch die Kritik, dass die Geschäftsleute erst an einem Donnerstagabend erfahren haben, dass schon ab dem nächsten Montag sämtliche Parkplätze wegfallen und eine Einbahnstraße eingerichtet wird.

Für die Zukunft sollte sichergestellt werden, dass die Betroffenen deutlich früher informiert werden. Und dass niemand von der CDU an den Pranger gestellt wird, wenn er sich erlaubt, Kritik zu äußern.

 

  
   

Zum kopieren des Links, den Inhalt des Feld auswählen:

Bericht vom 14.05.2019 von Gerold Wenzens

  

©2003-2019 - IT-Systemhaus Nachtigall [Seitenanfang] - [drucken]